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Zum guten Schluss zu Gast in Oldersum
Mg am 16.12.2011, um 16:31:35 Uhr | | | Kaum hat die Saison angefangen, schon ist sie wieder halb vorbei. Am Sonntag (16 Uhr, Grundschule Oldersum) gibt's zum letzten Mal in 2011 unsere Fortuna zu bestaunen. Doch auch in der finstersten und unwirtlichsten Gegend glänzt zur Vorweihnachtszeit ein kleines Lichtlein, das einen besinnlich werden lässt und einen zurück in die Zeiten führt, in denen man noch eifrig Wunschzettel geschrieben hat. Und den einzigen Wunsch, den die Logabirumer vor Weihnachten haben, ist ein Auswärtssieg bei den kriselnden Oldersumern. Bei Oldersum gilt das Prinzip Hoffnung. Hoffnung darauf, dass es der TV Oldersum schafft, unsere Spieler zu schlagen, ohne dass einer mit einem blauen Auge oder einem kaputten Fuß vom Platz getragen werden muss. Denn die Verletzungsprobleme bei den Gastgebern sind momantan groß. Insbesondere der Ausfall von Ralf Meiners wirkt schwer. Seitdem der Topscorer und Leistungsträger fehlt, kassierte Oldersum fünf Niederlagen in Folge. Und wer Oldersum in dieser Saison beobachtet - dazu muss man kein Satanist sein - wird bestätigen können, dass sie alles andere als eiskalt vor dem Korb zuschlagen. 480 Punkte in 8 Spielen sprechen eine eindeutige Sprache und bedeuten 60 im Schnitt – der schlechteste Wert aller Mannschaften. Mit gerade mal 4 Punkten und dem 9. Tabellenplatz wirken die Moormerländer schon beinahe hoffnungslos. Doch der Schein trügt. Beim letzten Auswärtsspiel in Bürgerfelde zeigten sich die Jungs vom Emssperrwerk äußerst kämpferisch und mit einer hohen Laufbereitschaft. Über weite Strecken dominierten sie den Gegner, leisteten sich nur eine entscheidende Auszeit und verloren binnen weniger Minuten völlig unnötig das Spiel. Nach vier sieglosen Spielen verhinderte lediglich eine katastrophale Chancenauswertung zwei wichtige Auswärtspunkte im Abstiegskampf.
Nach dem sich in den letzten beiden Wochen die Freunde des Offensiv-Spektakels die Hände gerieben haben, geht es am Sonntag darum, ohne ein blaues Auge davon zu kommen. Betrachtet man die Ausgangslage beider Mannschaften, dürfte es bei dem Ausgang des Spiels lediglich um die Höhe des Ergebnisses gehen. Logabirum ist klarer Favorit und Oldersum der vermeintliche Außenseiter. Fortuna ist jetzt schon seit 3 Spielen ungeschlagen und hat aus den Spielen gegen die unter ihnen stehenden Mannschaften alle Punkte geholt. Es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Fortuna am Ende der 40 Minuten nicht 2 Punkte auf seinem Konto verbuchen kann. Dennoch sollte man in Logabirum gewarnt sein. „Wenn wir nicht wieder Vollgas geben, kann das ein unangenehmes Jahresende werden“, warnt Trainer Meiborg, denn als sicher gilt: Oldersum wird alles dran setzen, um im Derby erfolgreich zu sein.
Treffen für die Leeraner ist am Sonntag um 15 Uhr an der Friesenschule. Als Fahrer hierfür ist Haniball Betsayyad eingeteilt, der sich, Alan Ahmad, Patrick Barghoorn und Daniel Röttmann ins nahe Moormerland bringt. Lars Tapper fährt die Fehntjer nach Oldersum, Sören Hess-Gerden, Carsen Mühlenbrock und Trainer Meiborg kommen direkt aus Emden nach Oldersum und auch Ralf Mosel kommt direkt zur TVO-Halle. Dort treffen sich dann alle um 15:15 Uhr. Schiedsrichter der Begegnung sind die Kollegen Rolf Sobczak und Ralf Werth.
Logabirum: Ahmad, Mühlenbrock, Groenhoff, Pauw, Betsayyad, Hess-Gerden, Barghoorn, Tapper, Röttmann, Mosel. | | | |
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72:84 – Fortuna ärgert sich am Ende „Schwarz“ / Einspruch eingelegt
Mg am 16.12.2011, um 10:36:05 Uhr | | | Fortuna Logabirum hat das Verfolgerduell beim BSV Bingum zumindest vorerst verloren. Am Donnerstagabend gab es eine 72:84-Niederlage, die aber unter einem ganz faden Beigeschmack steht.
Von Beginn an war der BSV das bessere Team, ließ den Ball gut laufen und beschäftige die zu tief stehende Logabirumer Verteidigung. Insbesondere nachdem sich der BSV nach einer Auszeit schon nach 3 Minuten auf die Defense des Gastes eingestellt hatte, lief es bei den Gastgebern. Bis zur 8. Minute führte Bingum mit 13:10, ehe sie durch einen 7:0-Lauf auf 20:10 zur Viertelpause wegzogen. Kurz vor Viertelende beantragte der BSV aufgrund seiner schon jetzt hohen Foulbelastung bereits die zweite Auszeit. Warum das wichtig ist, folgt später.
Auch das zweite Viertel dominierten die Gastgeber, spielten die viel zu weit weg stehenden Gäste geschickt aus und trafen gut von Außen. Bis auf 38:16 zog der BSV weg, bevor die Fortuna die Verteidigung auf Mann-Mann umstellte. Daraufhin bekamen die Bingumer massive Probleme im Spielaufbau und reagierten mit einer Auszeit. Auszeit? Da war doch was… Der BSV beantragte in der 18. Minute nämlich bereits seine dritte Auszeit in dieser Halbzeit, die durch den Schiedsrichter genehmigt wurde. Auch auf Hinweis von Trainer Meiborg gab es kein Einlenken der Schiedsrichter, obwohl selbst Heimtrainer und 24-Sekunden-Zeitnehmer den Fehler zugaben. Daraufhin legte Trainer Meiborg Protest ein. Und ab diesem Zeitpunkt ärgerte sich Fortuna nur noch „Schwarz“. Jede willkommene Gelegenheit wurde genutzt, um Ausbälle und Fouls gegen die Fortuna zu pfeifen. „Es schien eine gezielte Reaktion vom Schiedsrichter auf den Protest zu sein, denn mit Regeln hatte das nichts mehr zu tun, was dort ablief“, vermutet Trainer Meiborg, dessen Mannschaft aber selbst den Kampf gegen sechs Leute annahm. Punkt um Punkt kam man näher und verkürzte zur Halbzeit auf 29:45.
Nach dem Seitenwechsel ging die Jagd auf die Bingumer weiter. Immer wieder zogen die Gäste zum Korb und wurden ausschließlich noch mit unfairen Mitteln gestoppt. „Alle Aktionen gingen aber zum Ball. Bingum spielt eben so, dennoch war es ein sehr faires Spiel“, wollte Meiborg nicht unerwähnt lassen. Diese Fairness ging zumindest von 11 von 12 Akteuren aus. Insbesondere bei den Schrittfehlern wurde den Bingumern freie Hand gelassen. Auf Hinweis hieß es dann vom Schiedsrichter, dass sie diese ja auf beiden Seiten nicht pfeifen würden. „Wenn die Verteilung dann aber bei 20:5 nicht gepfiffenen liegt, habe ich da ein Problem mit“, sagte Meiborg, der beobachten musste, wie einen Angriff nach seiner absolut ruhigen und sachlichen Kritik Alex Babenko den einzigen Schrittfehler im ganzen Spiel angehängt bekam. „Pure Provokation“, fand auch Merlin Herges, der als ranghöchster ostfriesischer Schiedsrichter die Welt nicht mehr verstand. Doch allem zum Trotz gab Logabirum weiter Gas und verkürzte 6 Minuten vor dem Ende sogar auf 52:61. Dann erkämpften sich die Gäste erneut den Ball, schneller Pass auf Betsayyad, der im Eins-gegen-Eins von Malte Denkena unter dem Korb gestoppt wurde. Schiedsrichterin Müller entschied sofort auf Unsportliches Foul. Die Bingumer Bank stand Kopf, bekniete im wahrsten Sinne des Wortes Schiedsrichter Schwarz mit drei Leuten, der dann wohl ein Einsehen hatte und die Entscheidung der Kollegin revidierte. Spätestens da war allen klar, welches Spiel hier gespielt wurde. Trainer Meiborg bat darum, dieses Vorgehen in den Protest mit aufzunehmen. Dann ging er zurück zu seiner Bank und sagte: „Es ist abenteuerlich, was ihr hier mit den Regeln macht“. Eine willkommene Gelegenheit, dem ganzen die Krone aufzusetzen und ein Technisches Foul gegen den Trainer zu pfeifen. „Was da abgelaufen ist, habe ich in 12 Jahren Basketball noch nicht erlebt. Ich hoffe gerade im Sinne der Jungs, dass es hier Konsequenzen gibt, mit denen am Ende alle leben können“, so Meiborg, der die Chance auf eine Spielwiederholung bei „sehr hoch“ sieht. Denn der Eingriff ins Spielgeschehen durch die Regelverstöße war schon sehr entscheidend für den Spielverlauf. Das zeigt auch noch einmal das Ergebnis 3 Minuten vor dem Ende, als die bravourös fightenden Logabirumer auf 69:73 herankamen. „Wer da nicht den Einfluss des Schiedsrichters sieht, den kann ich nicht verstehen." Und der gab weiterhin alles, damit Bingum wieder in die Spur kam. Appel, dessen nächste Aktion wahrscheinlich sogar beim Handball Schrittfehler gewesen wäre, zog zum Korb, verschaffte sich so den entscheidenden Vorteil und wurde im Wurf gefoult. „Keiner hat Zweifel an der Richtigkeit des Foulpfiffes. Aber was vorher passiert, kann man nicht übersehen, das will man übersehen“, war die einhellige Meinung der Fortuna-Bank, deren Spieler mittlerweile der Reihe nach die Hände über dem Kopf zusammen schlugen und die Basketball-Welt nicht mehr verstanden. Trotzdem verhielten sich Spieler und auch Trainer vorbildlich und nahmen das alles hin. "Die Disziplin heute war sensationell für das, was da mit den Jungs gemacht wurde", erkannte Meiborg an. Appel jedenfalls nutzte sein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk und punktete entscheidend für Bingum. „Wir machen dem BSV keinen Vorwurf. Die konnten ja nichts dafür, haben sich fair verhalten und uns einen tollen Kampf angeboten, den wir leider nicht gewinnen konnten“, so Meiborg, der keinen Zweifel daran ließ, dass Bingum in den ersten 17 Minuten klar überlegen war. Danach aber standen sie mit dem Rücken zur Wand und Fortuna machte ein großes Spiel, das am Ende mit einem ganz faden Beigeschmack endete. Vorerst zumindest.
Das Verfahren liegt nun bei Staffelleiter Ingo Spree aus Weener, der anhand der vorliegenden Fakten entscheiden muss, ob ein Regelverstoß durch die Schiedsrichter vorlag und das zum Spielausgang beigetragen hat. „Wir warten ab, gehen aber zur Not durch alle Instanzen. Nicht, weil wir den Sieg brauchen oder Bingum schaden wollen, sondern um klar zu machen, dass wir nach Deutschen Basketballregeln spielen und nicht nach der Pfeife eines Mannes tanzen“, begründete Meiborg die Entscheidung gegen den Mann, der scheinbar einen ganz „schwarzen“ Tag erwischt hatte.
Logabirum: Ahmad (6), Herges (5), Vaartmann (18), Brandt, Betsayyad (15), Müller (7), Babenko (13), Koenen, Mosel (8). | | | |
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Wofür gibt es eigentlich den Ort Bingum?
Mg am 14.12.2011, um 15:49:21 Uhr | | | (Anmerkung des Autors: Auch diesen Text bitte mit einer Portion Humor lesen...)
Wenn man wochentags über die Jann-Berghaus-Brücke von Leer nach Weener fahren muss, dann fragt man sich nur eins: „Zu welchem Zweck, Teufel nochmal, wurde eigentlich dieses Bingum erfunden?". Zum einen scheint es in Bingum immer zu regnen, was ja logisch ist, sind die Wolken bei Nordwestwind kurz zuvor über den Turnerweg geflogen, zum anderen ist dort immer die Brücke hoch und Stau und das nicht, weil ein jeder der gefühlten 1000 Autofahrer NACH, sondern weil er sich schnellstens DURCH diese totale Einöde hindurch schlängeln möchte. Die Diagonalgürtelrose von Ostfriesland „Leer-Bingum" führt einem schmerzhaft vor Augen, dass in Ostfriesland eben doch nicht alles Gold ist, was glänzt.
Begriffe wie „Einkaufsstraße", „Dienstleistung" oder auch „Fortschritt" passen zu Bingum so gut, wie die Tabellenführung zum BSV. Und doch müssen wir uns mit den Bingumern wieder einmal herumplagen, genau wie man sich eben immer mit den Ausfahrten „Bingum", „Leer-West" und „Leer-Nord" herumprügelt, bevor einem die leuchtend gelben Schilder zeigen, dass alles gut wird und Logabirum nicht mehr fern ist.
Zufällig steht also der Fahrstuhl gerade mal wieder im Erdgeschoss und die dazugehörige Rumpeltruppe spielt somit in unserer Liga, wenn auch schon wieder mit einem Bein ganz oben. Das ist ungefähr so, wie wenn sie damals im Sandkasten dieses unscheinbare Rotzblag mitspielen lassen musstest, nur weil dessen Eltern deine gerade angerufen haben und ihnen erzählt haben, dass der nur einen Freund hat. Und was macht der Bengel dann, wenn er einmal in deiner Spielrunde integriert ist? Richtig! Er macht alles kaputt. Womit wir bei der Spielweise des BSV wären. Die Truppe von der Ems ist nämlich eher für das Rustikale bekannt, als für gepflegten Basketball. Trotzdem steht in der Tabelle ein „6-1“. Das ist nicht etwa unser neues Spielsystem, sondern die Ausbeute des BSV in dieser Saison. Eine einzige Niederlage nur gegen Roffhausen steht da zu Buche und die Resterampe des TV Leer steht somit nach sechs Siegen auf Platz 2. Damit war vor der Saison nicht zu rechnen und verdient doch etwas Anerkennung.
Unsere Fortuna, die in dieser Spielzeit mit Ausnahme des Spiels gegen den TV Leer und Marienhafe fast durchweg gute bis sehr gute Leistungen auf das „Parkett“ gezaubert hat, hält den Anschluss an die Oberen, wobei der Roffhauser Fusionsverein wohl außer Konkurrenz spielt. Hoffen wir, dass man die nächste Saison einfach nicht mehr mitspielen lässt. Das Spiel morgen wird zeigen, wohin die Reise für uns in dieser Saison noch geht. Mit einem Sieg kann der Sturm auf Platz 2 beginnen, mit einer Niederlage droht eine Saison im tiefsten Mittelmaß, was in Anbetracht der Zielsetzung vor der Saison zu vertreten wäre. Alles Weitere wird der Donnerstagabend zeigen. Freuen wir uns auf einen weiteren starken Auftritt von unserer Reserve und darauf, dass wir sowieso gewinnen. Schließlich wurde noch kein Punktspiel gegen den BSV verloren.
Und wenn ich nach dem Spiel mit den 2 Punkten im Kofferraum auf dem Heimweg über die Jann-Berghaus-Brücke eine Viertelstunde von Bingum-Zentrum bis Logabirum-Zentrum brauche, dann wird mir wieder diese Frage durch den Kopf gehen: „Zu welchem Zweck, Teufel nochmal, wurde eigentlich dieses Bingum erfunden?" Und dann wird es mir wie Schuppen von den Augen fallen. Wegen Henning. Henning Brandt. Der ist ein Sohn des BSV Bingum und trotzdem seit exakt 3 Jahren wieder aktiver Basketballer. Und was trägt der für einen Verein im Herzen? Richtig! Und wenn du jetzt aus Bingum kommst, dann denkste da mal ne Viertelstunde drüber nach…
Logabirum: Ahmad, Herges, Vaartmann, Härtel, Brandt, Betsayyad, Koenen, Müller, Mosel. | | | |
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Distanzschützen entscheiden das Spiel
EW am 14.12.2011, um 15:47:32 Uhr | | | Gegen die einzige noch sieglose Mannschaft der Liga hatte Fortuna einen Blitzstart und führte schnell mit 10:2. Dabei trafen von Anfang an die Distanzschützen gut, die Sprint schlecht verteidigte. Sie standen kompakt rund um die Zone und ließen unter dem Korb fast nichts zu. Da sie im Angriff wenig trafen, stand es nach dem Viertel 19:7 für Logabirum, es schien sich ein Spaziergang zu werden.
Das zweite Viertel verlief dann ganz anders. Während sich die Westoverledinger häufiger unterm Korb durchsetzten, trafen die Logabirumer weder von nah, noch von fern, was sich in nur fünf Punkten ausdrückte. Zur Halbzeit stand es 24:19, sonst eher ein Viertelergebnis - dokumentierte die Ungenauigkeit beim Abschluss.
Nach der Halbzeit blieb trotz Startfünf, das Spiel offen. Zwar behaupteten die Logabirumer ständig eine Führung, aber Sprint blieb immer im Spiel und bewahrte sich Chancen, die sie nach dem dritten Viertel (30:38) mit in den Schlussabschnitt nahmen.
Im letzten Viertel arbeitete das Logabirumer Team kontinuierlich an der Verbesserung der Quote. Besonders Alexander Meiborg mit (insgesamt 8 Dreier) und Herbert Buss stopften bis Mitte des Viertels die Hoffnungen des Gegners durch Treffer jenseits der Dreierlinie und aus der Halbdistanz.
Logabirum: Herbert Buss (16), Henning Grest, Sören Koenen (4), Alexander Meiborg (27/8 Dreier), Andre Mölenkamp, Tamme Müller (5), Michael Müttel (9/3), Marko Schopp, Andre Willms, Edzard Wirtjes.
Fortuna Logabirum III - Sprint Westoverledingen 61:48
Montag, 12. Dezember 21:00 Uhr Sporthalle Logabirum
19:7, 5:12 (24:19), 14:11 (38:30), 23:18 (61:48) Fouls 16/8 | | | |
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98:75 - Logabirum zerlegt Brake in seine Einzelteile
Mg am 12.12.2011, um 12:57:19 Uhr | | | Mit der wohl stärksten Saisonleistung schiebt sich Logabirum auf Platz drei der Tabelle und ist nach drei Siegen in Folge im Aufstiegskampf angekommen. Mit einem Sieg beim TV Oldersum könnte der Aufsteiger die Hinrunde sogar auf Platz 2 beenden. „Das hätte sich vorher keiner träumen lassen“, schwärmt Trainer Alexander Meiborg.
Von Beginn an legten die Gastgeber ein hohes Tempo vor, mit dem Brake nicht umgehen konnte. Erst 7 Minuten waren gespielt, da stand es bereits 20:6. Über eine geschlossene Mannschaftsleistung erreichte die Fortuna ein unglaublich intensives Niveau, das sie bis zu Ende des Viertels durchzogen, so dass es nach dem ersten Viertel 25:13 stand. Im zweiten Durchgang kam Brake noch einmal auf 29:27 heran. Es war die einzige Schwächephase der Gastgeber, die schließlich in einer Auszeit und Neuausrichtung endete. „Wir haben früh erkannt, dass es gegen eine solch starke Mannschaft nur reicht, wenn man permanent auf hohem Niveau spielt“, so Trainer Meiborg, der eine wie entfesselt spielende Mannschaft beobachten durfte. Bis zur Halbzeit wurde die Führung wieder auf 49:35 ausgebaut.
Sowohl von Außen über die im Abschluss heute sehr sicheren Betsayyad und Ahmad, als auch unter dem Korb, wo Tapper und Röttmann dominierten, punkteten die Gastgeber auch im dritten Viertel sicher. Die gesamte Mannschaft spielte bärenstark und baute den Vorsprung bis auf 69:52 vor dem Schlussviertel aus. Hier stand man zwar hinten nicht mehr so kompakt, doch dass Offensiv-Feuerwerk ging weiter. Mit ein wenig mehr Konzentration am Ende des Spiels hätte man sogar die „100“ noch voll machen können.
Am Ende siegte Logabirum hochverdient mit 98:75 und setzt ein ganz dickes Ausrufezeichen in der Liga. Für Brake bedeutet das Spiel die mit Abstand höchste Niederlage und das obwohl die Gäste nahezu in Bestbesetzung antraten. „Mit dem Sieg ist der Abstiegskampf abgehakt. Wir wollen nun unbedingt mindestens Platz 4 erreichen und am Ende um den Aufstieg mitspielen“, setzt Meiborg neue Ziele. Mit solchen Leistungen auch nicht undenkbar…
Zum Jahresabschluss müssen die Leeraner nun nach Oldersum reisen, die nach fünf Niederlagen in Folge auf den vorletzten Platz abgerutscht sind. Dennoch erwartet die Forrtuna im Derby einen hoch motivierten Gegner, den es auch erstmal zu schlagen gilt.
Logabirum: Ahmad (15/4 Dreier), Mühlenbrock (4), Groenhoff (5/1), Pauw (6), Betsayyad (15/4), Hess-Gerden (5), Barghoorn (10), Tapper (15), Röttmann (23). | | | |
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66:34 - U14 baut Tabellenführung weiter aus
MH am 12.12.2011, um 12:45:20 Uhr | | | Im Spiel gegen den Tabellen-Dritten aus Emden konnte die U14 am Sonntag ihre Tabellenführung festigen. Sie gewann am Ende ungefährdet mit 66:34.
Nach dem erfolglosen Trainingsspiel gegen den PSV Leer präsentierten sich alle Spieler wieder mit voller Konzentration. Die Fortuna legte im Angriff mit einem organisierten Spielaufbau und einer aggressiven Verteidigung den Grundstein des Spiels fest. So konnte man sich zum Ende des Viertels schon mit 13 Punkten absetzen (21:8). Im zweiten Viertel ließ man sich auf das Spiel der Emder ein. Jeder versuchte, das Spiel nun im eins gegen vier alleine zu entscheiden, jedoch kam es dadurch zu einigen Ballverlusten und keinen guten Abschlüssen. So verlor man auch das Viertel mit 9:10.
Nach der Halbzeitansprache fanden wir in unser Spiel zurück und spielten mehr zusammen. In der Defensive ließ man nur 6 Punkte in 10 Minuten zu. Hier überzeugte Joosten mit einer sehr starken Helpside und stopfte Loch um Loch. Am Ende stand ein souveräner Erfolg, der zur Herbstmeisterschaft langt. Es fehlt nun nur noch das ausgefallene Spiel gegen den AV Brake, das im kommenden Jahr erst nachgeholt wird.
Logabirum: Schoon, Oltmanns, Bauch, Fecht (1), Bogicevic (4), Pommer (6), Gastmann (12), Bruns (7), Sanders (1), Schrader (27), Spanjer-Stüven (8).
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