Die Kleene Trockenbau Baskets Fortuna Logabirum haben zum Saisonauftakt eine Niederlage gegen den TSV Quakenbrück hinnehmen müssen. Nach einem schwachen Beginn kämpften sich die Ostfriesen mehrfach zurück, fanden gegen die beiden überragenden Gästespieler Daniel Zdravevski und Marvin Möller letztlich aber keine ausreichenden Mittel.
Die Gastgeber erwischten einen denkbar ungünstigen Start. Schnell gerieten die Baskets mit 5:15 in Rückstand und liefen diesem fortan hinterher. Ein zwischenzeitlicher 6:0-Lauf ließ erstmals das Gefühl aufkommen, dass Logabirum in der Partie angekommen war. Quakenbrück ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und ging mit einer 21:13-Führung in das zweite Viertel. Dort präsentierten sich die Baskets zunächst deutlich verbessert. Nach drei gespielten Minuten hatten sie den Rückstand auf 20:21 verkürzt und zwangen die Gäste damit zu einer frühen Auszeit. Diese zeigte Wirkung: Bis zum 24:28 blieb die Begegnung zwar eng, anschließend spielte Quakenbrück jedoch seine ganze Qualität aus. Mit einem starken Lauf setzte sich der TSV bis zur Halbzeit auf 46:32 ab.
Die von den Logabirumern erhoffte Aufholjagd blieb im dritten Viertel zunächst aus. Immer wenn die Gastgeber punkteten, hatte Quakenbrück die passende Antwort parat. Bezeichnend war der letzte Angriff des Abschnitts: Mit der Schlusssirene versenkten die Gäste einen Wurf über das Brett und bauten ihren Vorsprung auf 73:52 aus. Im Schlussviertel zeigten die Baskets noch einmal große Moral. Angeführt von Ronald Washington (30), Matas Smelstorius (20) und Jesse Gerrits (15) kämpfte sich Logabirum bis auf 65:77 heran. Kurzzeitig keimte noch einmal Hoffnung auf, doch Quakenbrück antwortete erneut mit erfolgreichen Würfen und nahm den Gastgebern damit endgültig den Glauben an eine mögliche Wende. Zum Ende entwickelte sich eine zunehmend ruppige Partie mit mehreren technischen und unsportlichen Fouls. Überragender Akteur der Gäste war Power Forward Daniel Zdravevski (28). Er traf fünf Dreier und überzeugte insgesamt mit sehr guten Wurfquoten. Ihm folgte Guard Marvin Möller (22), der ebenfalls maßgeblich am Quakenbrücker Erfolg beteiligt war.
„Natürlich wollen wir lieber gewinnen als verlieren. Quakenbrück war heute aber einfach zu gut, das muss man anerkennen. Gegen Möller und Zdravevski haben wir keine wirklichen Mittel gefunden. Immer wenn wir gepunktet haben, hatten sie eine Antwort – egal, ob der Wurf leicht oder schwer war“, erklärte der Logabirumer Coach nach der Partie. Seine Mannschaft befinde sich noch am Anfang eines Neuaufbaus, während die Gäste auf einen eingespielten Kader zurückgreifen könnten: „Quakenbrück hat den Kader aus dem vergangenen Jahr weitgehend zusammengehalten. Das merkt man natürlich. Wir müssen uns erst noch richtig finden. Phasenweise war das ganz okay, was wir gemacht haben. Aber ganz okay reicht gegen so ein Team nicht. Quakenbrück wird am Ende der Saison sicherlich zu den besten vier Mannschaften gehören.“
Logabirum: Ronald Washington (30), Matas Smelstorius (20), Jesse Gerrits (15), Quentin Riethmüller (8), J. Bruns (2), Janto van Hettinga (2), Noah Wachtel (0), Jesse Behrends (0), T. Gastmann (0) und Philipp Rothe (0).

