Schwacher Start ins 1. Viertel. Mit 5:15 liegen die Baskets von Anfang an einem Rückstand hinterher. Dann folgte ein 6:0-Lauf und zum ersten Mal entstand das Gefühl, dass die Baskets angekommen waren. Doch die Gäste konterten und so ging es mit 13:21 ins zweite Viertel.
Guter Start ins 2. Viertel. Nach drei gespielten Minuten stand es plötzlich 20:21 und Quakenbrück sah sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Erfolgreich. Bis Mitte des Viertels und dem Stand von 24:28 sah es nach einem knappen Spiel aus, doch dann zeigten die Gäste ihre ganzen Qualitäten und zogen auf 46:32 davon (!).
Die erhoffte Aufholjagd im 3. Viertel blieb aus. Auf erzielte Punkte hatten die Gäste immer wieder eine Antwort parat. Der letzte Wurf mit der Sirene und mit Brett fiel dann natürlich auch noch zugunsten der Quakenbrücker zum 73:52.
Diesmal folgte die erhoffte Aufholjagd. Bis auf 65:77 kämpften sich die Baskets heran und bewiesen Moral. Dann folgten aber wieder erfolgreiche Würfe der Gäste, sodass kurze Zeit später der letzte Glaube erlosch.
Überragender Akteur bei den Gästen war der Power Forward Daniel Zdravevski, dem 28 Punkte gelangen, davon fünf Dreier bei sehr guten Wurfquoten. Gefolgt von Guard Marvin Möller, der 22 Punkte erzielte.
Auf Logabirumer Seite stachen vor allem Ronald Washington mit 30 Punkten hervor, gefolgt von Matas Smelstorius mit 20 Punkten und Jesse Gerrits, der 15 Punkte erzielen konnte.
Beide Teams warfen 21 Freiwürfe in einem zum Ende ruppigen Spiel mit mehreren technischen und unsportlichen Fouls.
Coach: „Natürlich wollen wir lieber gewinnen als verlieren. Quakenbrück war heute aber einfach zu gut, das muss man anerkennen. Gegen Möller und Zdravevski haben wir keine wirklichen Mittel gefunden. Immer wenn wir gepunktet haben, hatten sie eine Antwort, egal ob leicht oder schwer. Wir stehen erst noch am Anfang in einem Neuaufbau, während Quakenbrück den Kader vom letzten Jahr so zusammengehalten hat, das merkt man natürlich auch. Wir müssen uns erst noch richtig finden. Phasenweise war das ganz okay, was wir gemacht haben, aber ganz okay reicht gegen so ein Team nicht. Die werden sicherlich unter den Top 4 am Ende der Saison stehen.“
Punkteverteilung
R. Washington 30, M. Smelstorius 20, J. Gerrits 15, Q. Riethmüller 8, J. Bruns und J. Van Hettinga jeweils 2 Punkte, N. Wachtel, J. Behrends, T. Gastmann, P. Rothe je 0

