59:74-Niederlage beim 1.-Regionalliga-Team des OTB – junge Baskets zeigen Moral und sammeln wichtige Erfahrungen
Die Fortuna Baskets mussten sich am Ende mit 59:74 beim 1.-Regionalliga-Team des OTB geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine starke Leistung, ließ sich auch von schwierigen Umständen nicht aus der Ruhe bringen und bewies vor allem in der Defensive, dass mit den Baskets weiterhin zu rechnen ist.
Die personellen Voraussetzungen waren dabei alles andere als optimal. Mit Ronald Washington, Joosten Bruns und Thino Gastmann fehlten gleich drei Spieler. Dafür feierte der erst 18-jährige Center Tom Wattjes seinen ersten Einsatz im Fortuna-Trikot. Ebenfalls wieder mit dabei waren die beiden 17-Jährigen Wachtel und Behrends sowie der 18-jährige van Hettinga.
Die Starting Five bildeten Quentin Riethmüller, Aurimas Bogdanavicius, Jesse Gerrits, Matas Smelstorius und Sören Heß-Gerden – angesichts der körperlichen Voraussetzungen eine eher kleine Formation.
Den besseren Start erwischten die Gastgeber aus Oldenburg und gingen mit 9:4 in Führung. Die Baskets ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und verkürzten zwischenzeitlich auf 11:12. Am Ende des ersten Viertels lag der OTB knapp mit 14:11 vorne.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Der OTB konnte sich zunächst auf 24:16 absetzen. Doch die Baskets antworteten mit einem starken 7:0-Lauf und waren beim 23:27 wieder auf Schlagdistanz. Bis zur Halbzeit konnten die Oldenburger ihren Vorsprung nur leicht ausbauen – mit 23:29 aus Sicht der Fortuna ging es in die Kabinen.
Auch nach der Pause legte der OTB zunächst wieder vor. Beim Stand von 43:31 und noch vier Minuten im dritten Viertel schien die Partie zunehmend in Richtung der Gastgeber zu kippen. Doch erneut bewiesen die Baskets Moral und kämpften sich auf 40:47 heran. Vor dem Schlussviertel stand es schließlich 50:43 für den OTB.
Die Vorentscheidung fiel dann durch einen 10:0-Lauf der Oldenburger, der den Gastgebern eine 60:46-Führung bescherte. Doch auch danach gab sich die Fortuna nicht auf.
Besonders bemerkenswert: In der Schlussphase standen erstmals vier Jugendspieler gleichzeitig auf dem Feld. Trotz dieser sehr jungen Aufstellung wuchs der Rückstand nicht weiter an. Die Nachwuchsspieler sammelten wertvolle Minuten und setzten dabei immer wieder eigene Akzente.
Coach Macklly zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft:
„Kompliment an mein Team! Wir haben gezeigt, dass wir trotz solcher Umstände nicht abzuschreiben sind. Wir wollten einen Schritt nach vorne in der Verteidigung und beim Mindset machen – und das haben wir getan. Auch im Angriff haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Am meisten freut es mich aber für unsere Jungen, die alle wieder Minuten sammeln konnten und ihre Akzente gesetzt haben. Am Samstag wollen wir wieder einen Schritt nach vorne machen, auch wenn es ein ganz anderes Spiel wird.“
Damit nehmen die Fortuna Baskets trotz der 59:74-Niederlage einiges Positives aus Oldenburg mit. Vor allem die Einstellung, die defensive Entwicklung und die Einsatzzeiten der jungen Spieler machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Punkteverteilung
- Matas Smelstorius: 14 Punkte (3 Dreier)
- Jesse Gerrits: 13 Punkte (2 Dreier)
- Wachtel: 8 Punkte (2 Dreier)
- Quentin Riethmüller: 8 Punkte (1 Dreier)
- Behrends: 4 Punkte (1 Dreier)
- Aurimas Bogdanavicius: 4 Punkte
- Tom Wattjes: 4 Punkte
- Sören Heß-Gerden: 2 Punkte
- Rothe: 2 Punkte
- van Hettinga: ohne Punkte