Für die WU14 von Fortuna Logabirum wurde es beim letztjährigen Regionsligameister aus Bad Essen wie erwartet früh eine schwierige Angelegenheit. Ohne ihre beiden Schlüsselspielerinnen musste das Team zudem auf zwei wichtige Leistungsträgerinnen verzichten. Gecoacht wurde die Mannschaft vom erkrankten Macklly Stein.
Der Start verlief entsprechend deutlich: Nach wenigen Minuten lag die Fortuna bereits mit 0:22 zurück. Doch die Mannschaft fing sich und kam anschließend besser ins Spiel. So konnte das erste Viertel noch mit 8:22 beendet werden.
Sichtlich angekommen im Spiel, zeigte Logabirum anschließend sein bestes Viertel. Bis zum Zwischenstand von 20:39 entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, ehe erneut ein Bruch ins Spiel kam. Bad Essen nutzte die Unkonzentriertheiten der Fortuna und konnte sich bis zur Halbzeit auf 49:20 absetzen.
Auch der Start in das dritte Viertel war mit einem Zwischenstand von 26:58 noch ordentlich. Danach ließen bei den acht Spielerinnen jedoch zunehmend die Kräfte nach und die Unkonzentriertheit nahm zu. Bad Essen kam immer häufiger zu einfachen Korblegern, insbesondere nach Ballgewinnen. Nach dem dritten Viertel stand es 26:72.
Auch im letzten Viertel konnte die Fortuna das Spiel nicht mehr drehen und musste sich mit 5:18 geschlagen geben. Damit war die deutliche 31:90-Niederlage besiegelt.
Bemerkenswert war dabei, dass alle acht Spielerinnen mindestens 20 und maximal 30 Minuten Spielzeit erhielten. Trotz der schwierigen Voraussetzungen verteilte sich die Belastung damit auf das gesamte Team.
Coach Macklly Stein zeigte sich trotz der deutlichen Niederlage stolz auf seine Mannschaft: „Unsere Freiwurfquote mit 1 von 14 ist natürlich katastrophal. Viel mehr kann ich den Mädels unter den ganzen Umständen aber nicht vorwerfen. Eher bin ich stolz darauf, wie wir dem Ganzen getrotzt haben. Das Ergebnis ist am Ende deutlich, aber wir wissen das ganz gut einzuschätzen. Gegen die circa 1,85 Meter große Center-Spielerin war kein Kraut gewachsen, sie erzielte 18 Punkte. Dadurch musste allerdings ein guter Guard-Verteidiger den Center verteidigen, sodass deren Guards am Ende 34 und 19 Punkte erzielen konnten. Wenn deine beiden besten Verteidigerinnen ausfallen – eine Center-Spielerin und eine Guard-Spielerin, die zudem die beiden Topscorerinnen aus dem letzten Spiel sind –, wird es einfach schwer. Deswegen ein großes Kompliment an die Mädels, die es gegen den letztjährigen Meister überwiegend im Angriff ordentlich gemacht haben. Im Rückspiel, wenn alle da sind, kann das ein sehr geiles Spiel werden.“
Für Fortuna spielten: E. Schwicht (11), V. Menet (10), L. Wagner (8), I. Lange (2), A. Fabekovic, F. Willms, K. Apostel, D. Beekmann.

