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Wir sind nicht nur Namensgeber, sondern unterstützen mit unserem Know-How und finanziell den größten Ostfriesischen Triathlon in Grotegaste – den S.O. Medien Triathlon – sowie die S.O. Medien Baskets Logabirum. Beide Sportarten mit ihren hohen sportlichen Anforderungen zeigen, dass alles möglich ist, wenn die richtige Vorbereitung und das richtige Team unterstützend zur Seite stehen. Diese Philosophie begleitet unsere Arbeit jeden Tag.

Mit Leidenschaft, Ausdauer und Disziplin seine Ziele erreichen: Dies gilt nicht nur im Sport!

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Letztes Spiel

So. 14.04.2019 | 16:00 Uhr

HEIM   GAST
vs
S.O. Medien Baskets   Oldenburger TB 2

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Unsere Abteilung bietet für jede Altersklasse eine
passende Mannschaft und freut sich immer über
Nachwuchs. Kommt einfach mal zu einer unserer
zahlreichen Trainingseinheiten.

Mit unseren jungen, motivierten Trainern wollen
wir langfristig die Nummer eins in Ostfriesland bleiben!
Wir wünschen nun viel Spaß beim Durchstöbern
unserer Seite!

Der Sieger des Limfjords-Cup 2018 kommt aus Ostfriesland. Erstmals überhaupt kann ein Team aus dem ostfriesischen Raum eines der renommierten Basketball-Turniere in Europa gewinnen. Die U18-Landesligamannschaft von Fortuna Logabirum gewann am Ende in einem dramatischen Final-Spiel gegen die BS Tigers aus Prag (Tschechien) nach Verlängerung mit 44:36 und sorgte damit für eine kurzweilige Rückfahrt aus dem 650 Kilometer entfernten Lemvig an der dänischen Nordseeküste. „Was die Jungs in den drei Tagen geleistet haben, war herausragend, ich bin stolz auf dieses Team“, jubelte Trainer Alexander Meiborg.

Erstmals konnten die Leeraner wieder mit den lange verletzten Finn Fröhlich und Simon Ebeling antreten und auch Nanne Georgs war nach seiner Bänderdehnung wieder mit an Bord. Zu was diese Mannschaft dann im Stande ist, bewies sie nun auf internationalem Pakett. Mit dem Berliner Pointguard Joshua Meck, der den verhinderten Quentin Riethmüller ersetzte, glänzten die Leeraner durch tolle Kombinationen. Bereits in der Vorrunde ließen sie ihren Gruppengegnern keine Chance und zogen mit drei Siegen souverän ins Viertelfinale ein. Im ersten Spiel ging es gegen den späteren Halbfinalisten Aarhus Syd. Lange konnten die Dänen mithalten, brachen aber am Ende aufgrund der hohen Intensität der Logabirumer ein. Bereits im ersten Match übernahm Joshua Meck das Kommando und sorgte für Struktur im Leeraner Spiel. Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen DAS Delft aus den Niederlande, die ihr Auftaktmatch hoch gewannen und auch gegen die Leeraner zunächst gut mithielten. Insbesondere ihre Ganzfeldverteidigung sorgte für einige Ballverluste der Ostfriesen, die aber über ihre vier großen Center, sowie den langen Flügel Lennart Weinbecker die Reboundhoheit hatten und am Ende doch noch klar mit 41:23 gewannen und damit schon vorzeitig als Gruppensieger feststanden. Das letzte Duell mit Campinia Dessel Retie aus Belgien war eine Pflichtaufgabe. Mit 60:17 gelang der höchste Sieg gegen einen Gegner, der keine Konkurrenz darstellte.

 

Das Endspiel gegen die ebenfalls ungeschlagenen Tigers aus Prag sollte dann vor voller Halle zu einem echten Krimi werden. Zu keiner Zeit gelang es einem Team, sich auf mehr als drei Punkte abzusetzen. Mit zwei spektakulären Dreiern sorgte Joshua Meck für die Highlights in der ersten Hälte, während die Center Nanne Georgs, Malte Warda und Max Geditzky so manchen Prager wegblockten. Mit 22:20 ging es in die zweite Halbzeit, in der die Tschechen etwas fitter wirkten. Zwei Minuten vor dem Ende stand es 34:34 und beiden Teams gelang trotz freier Würfe kein Korberfolg mehr. Die zweiminütige Verlängerung musste den Krimi also entscheiden. 50 Sekunden vor dem Ende verlor Logabirum beim Stande von 36:36 im Spielaufbau den Ball, doch Daniel Apelgans rannte hinter dem Prager Pointguard her und blockte ihn spektakulär. Die Halle stand nun Kopf. Im Gegenzug wurde Joshua Meck gefoult, verwandelte beide Freiwürfe sicher. Auch den Folgeangriff verteidigten die Leeraner stark und spielten Simon Ebeling unter dem Korb frei, der 12 Sekunden vor dem Ende zum entscheidenden 40:36 traf. Zwar nahm Prag noch einmal eine Auszeit, verlor den Ball aber sofort wieder und kassierte ein unsportliches Foul. Als Meck mit der Schlusssirene dann per Dreier noch zum 44:36 traf, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Am Ende standen die Logabirumer also tatsächlich auf dem Siegerpodest ganz oben und holen als erstes Team Ostfrieslands überhaupt eines der großen Turniere in Europa. „Wie viel Disziplin und Moral diese Mannschaft hat, ist beeindruckend, das wollen wir nun mit in die Landesliga nehmen“, freute sich Meiborg über den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte.

Für Logabirum: Joshua Meck, Simon Ebeling, Daniel Apelgans, Malte Warda, Nanne Georgs Christian Prell, Julian Wiersma, Lennart Weinbecker, Max Geditzky, Finn Fröhlich.

Viertelfinale

Fortuna Logabirum

Piraten Hamburg

36:25

Halbfinale

BV Hoofddorp Fortuna Logabirum

23:30

Finale

BS Tigers Prag 

Fortuna Logabirum

36:44 n.V.

 

Nach den Gruppenspielen wartete im Viertelfinale aber der erste richtig dicke Brocken auf die Fortunen. Die Jugend-Bundesligamannschaft der Piraten Hamburg ging zunächst mit 13:2 in Führung und schockte die Ostfriesen mit einer beeindruckenden Trefferquote. Die kämpften sich aber bravourös zurück, glichen kurz nach der Halbzeit aus und spielten dann über ihre großen Center den Sieg geschickt heraus. Insbesondere als Joshua Meck bereits früh mit dem vierten Foul ausgeschieden war, übernahmen Julian Wiersma und Daniel Apelgangs die Verantwortung und bauten das Spiel geschickt auf. Immer wieder ging der Ball nun auf die großen Leute, die am Brett die nötigen Punkte zum Weiterkommen erzielten. Die Piraten waren also versenkt und die Leeraner standen im Halbfinale.

In der Vorschlussrunde kam es zum Duell mit dem holländischen Erstligisten BV Hoofddorp, die bis dato alle Spiele haushoch gewannen und technisch einen sehr starken Eindruck machten. Doch mit einer Zonenverteidigung konnten die Logabirumer den Niederländern zunächst den Zahn ziehen. Durch eine geschickte Rotation gab es kaum ein Durchkommen und wenn die Hoofddorper doch einmal den Weg zum Korb fanden, warteten die Fortuna-Hünen und ließen ihnen am Korb wenige Chancen. Mit 17:3 führte Logabirum zunächst, doch in der zweiten Halbzeit sorgten die Niederländer mit einer Pressverteidigung für Probleme im Spielaufbau und kamen Punkt um Punkt heran. Am Ende war es dann Daniel Apelgans, der mit einem wichtigen Dreier für die Entscheidung sorgte und die Fortuna tatsächlich ins Finale schoss.

Ergebnisse Gruppe:

Aarhus Syd

Fortuna Logabirum

27:58

DAS Delft

Campinia Dessel Retie

44:10

Campinia Dessel Retie

Aarhus Syd

26:47

Fortuna Logabirum

DAS Delft

41:23

Aarhus Syd

DAS Delft

30:25

Fortuna Logabirum

Campinia Dessel Retie

60:17