Die Kleene Trockenbau Baskets Fortuna Logabirum haben in Cuxhaven trotz großer Moral und einer couragierten zweiten Halbzeit eine 75:94-Niederlage bei den Rot-Weiss Cuxhaven BasCats hinnehmen müssen. Nach einer offensiv holprigen ersten Hälfte und Problemen beim Rebounding kämpften sich die Gäste eindrucksvoll zurück in die Partie, mussten sich am Ende jedoch der individuellen Klasse und Treffsicherheit der Gastgeber geschlagen geben.
Der Auftakt verlief intensiv, aber aus Sicht der Fortuna nicht optimal. Cuxhaven übernahm früh die Führung, während Logabirum zunächst Schwierigkeiten hatte, offensiv in den Rhythmus zu finden. Ronald Cerene Washington hielt sein Team mit sechs Punkten im ersten Viertel im Spiel, dennoch lag Fortuna nach zehn Minuten knapp mit 15:18 zurück. Besonders ein 9:0-Lauf der BasCats tat früh weh.
Im zweiten Viertel verstärkten sich die Probleme der Gäste. Zu viele zugelassene Offensivrebounds und fehlende Konsequenz im eigenen Angriff sorgten dafür, dass Cuxhaven den Vorsprung ausbauen konnte. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel einen 30:40-Rückstand, der aus Logabirumer Sicht vermeidbar schien.
Nach der Pause präsentierte sich Fortuna deutlich verbessert. Mit mehr Energie, besserem Rebounding und einer gesteigerten Trefferquote – insgesamt versenkten die Gäste starke elf Dreipunktwürfe – arbeitete sich das Team zurück in die Partie. Angeführt von Ben Post, der im dritten Viertel neun Punkte erzielte, verkürzte Logabirum den Rückstand auf 54:61 und brachte die BasCats spürbar unter Druck.
Auch zu Beginn des Schlussviertels war Fortuna wieder voll im Spiel. Nach 33 Minuten betrug der Rückstand nur noch 60:65, die Hoffnung auf eine Wende lebte. Doch dann folgte die spielentscheidende Phase: Zwei schnelle Dreier von Deon McDuffie innerhalb von 35 Sekunden rissen erneut ein Loch. Spätestens ein spektakulärer Distanztreffer von Darron McDuffie vier Minuten vor Schluss zum 78:62 raubte den Gästen den letzten Glauben an ein Comeback. Cuxhaven spielte die Partie anschließend routiniert zu Ende.
Trotz der Niederlage zog Fortuna-Coach Macklly Stein ein insgesamt positives Fazit:
„In der ersten Halbzeit waren wir selbst schuld am Rückstand – schlechtes Rebounding und kein offensiver Rhythmus. In der zweiten Halbzeit war beides besser, aber wir haben nur ein Viertel knapp gewonnen. Gegen ein Team wie Cuxhaven reicht das auswärts nicht. Trotzdem bin ich stolz auf die Mannschaft aufgrund der letzten Wochen.“
Nun richtet sich der Blick nach vorne: Im kommenden Heimspiel gegen BG 74 Göttingen wollen die Kleene Trockenbau Baskets mit Unterstützung der eigenen Fans zurück in die Erfolgsspur finden und einen neuen Lauf starten.
Logabirum: Washington (24 Punkte/4 Dreier), Gerrits (8/2), Riethmüller (6/2), Janssen (2), Geiken, Gastmann, Heß-Gerden (2), Bruns (8), Fomenko (4), Post (21/3).

